Musiktherapie
ist eine psychotherapeutische Methode,
die
neben der verbalen Sprache auch die Sprache der Musik nutzt.
Wie und wo kann Musiktherapie heilsam sein?
In
unserem Therapieansatz gehen wir davon aus, dass der Mensch krank wird,
wenn
er daran gehindert wird...
Ziele der Musiktherapie sind daher:
Wie sieht das in der Praxis aus?
In
der Integrativen Musiktherapie gibt es vier Arbeitsmodalitäten:
Erlebniszentriertes Arbeiten:
Hier
steht das sinnliche und emotionale Erleben im Vordergrund,
Kreativität
und Freude am Spielen können als Ressourcen wieder oder neu
entdeckt
werden.
Übungszentriertes Arbeiten:
Geübt
werden können z. B. Durchhalten eines Rhythmus, sich hörbar
machen,
Übergänge
(von laut zu leise, von langsam zu schnell..);
sich
anpassen oder Führung übernehmen....
Konfliktzentriertes Arbeiten:
Hier
steht die Konfrontation mit Gefühlen, Szenen und Themen im
Vordergrund,
die
bisher verdrängt oder nur rational bearbeitet wurden.
Dabei
kann der musikalische Ausdruck oft Schlüssel zu den Emotionen sein.
Nachnährendes Arbeiten:
Der
Säugling und das Kleinkind sind existenziell darauf angewiesen,
dass
ihre Bezugspersonen die nonverbalen Äußerungen von ihnen
aufnehmen
und stimmig darauf „resonieren“.
Wo
das nicht geschehen konnte, bleibt ein „eingeleibtes“ Gefühl von
"unverstanden
und allein sein",
von
„auf das Geschehen keinen Einfluß haben“.
In
der Integrativen Musiktherapie gehen wir davon aus, dass liebevolle,
achtsame
„Re-sonanz“ heilsam ist.
Hier
hat die Musiktherapie eine besondere Chance,
da
sie im nonverbalen Dialog neue, heilsame Erfahrungen ermöglichen
kann.